Ich ficke mir meine Backstagekarte für die Venus Berlin


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Scheiße, eine Karte fehlt mir noch, dachte ich, kaum dass meine Freundin von der Backstageparty auf der Venus angefangen hatte. Wer auf blonde Frauen steht, auf eine ordentliche Ladung am Ende und auf Sex mitten unter fremden Leuten, für den ist diese Aufnahme genau richtig. Ich hab keinen eigenen Stand, also auch kein automatisches Anrecht auf die Karte, und trotzdem wollte ich unbedingt rein.
Etwa fünf Minuten passiert alles, was zählt, kein Leerlauf, keine Vorrede. Vom ersten Griff bis zur Ladung am Schluss läuft die Zeit durch, ohne dass ich sie mit belanglosem Gerede fülle.
Meine Haare sind wirklich blond, das siehst du an jeder einzelnen Strähne, kein Ansatz, kein Trick. Genau diese Haare hab ich mir während der Nummer aus dem Gesicht gestrichen, immer wieder, weil es zwischendurch ziemlich wild wurde. Am Ende läuft mir das Sperma über die Lippen und übers Kinn, und ich lecke mir die Reste ab, während um uns herum Messebesucher stehen und zuschauen.
Genau darum geht es hier: Sex, der nicht hinter geschlossenen Türen stattfindet, sondern zwischen Menschen, die zufällig vorbeikommen und einfach stehen bleiben. Auf der Venus ist das offenbar niemandem peinlich, im Gegenteil, ein paar haben sogar geklatscht, als klar war, wie ich an meine Karte gekommen bin. Kein Skript, kein Set, nur ich, ein williger Typ und ein paar Schaulustige, die gerade zur richtigen Zeit am richtigen Ort standen.
Am Ende hatte ich meine Karte, verschwitzt, mit klebrigen Fingern und einem breiten Grinsen im Gesicht. Ob ich das noch mal so machen würde? Frag mich nicht so blöd, natürlich.
Nimm dir dieses Video und sieh selbst, wie ich mir auf der Venus Berlin die fehlende Karte verdient habe.












